Motivbild der Seite
Motivbild der Seite

Die Umsatzsteuer einfach erklärt!

Nach § 1 Abs. 1 UStG (Umsatzsteuergesetz) unterliegen Leistungen, die von einem Unternehmen oder Selbstständigen gegen Entgelt innerhalb von Österreich erbracht werden, der Umsatzsteuer (USt), zum Beispiel von Gewerbetreibenden, Unternehmern, Journalisten, Vermietern und Vortragenden.

Sie wird für Waren und Dienstleistungen gezahlt und aus Sicht der Konsumenten Mehrwertsteuer genannt.

Das bedeutet, dass sämtliche Waren, Güter und Leistungen mit der Umsatzsteuer belegt sind, die von Selbstständigen und Unternehmen gegen Geld gehandelt oder erbracht werden.

Von der Umsatzsteuer befreit sind Kleinunternehmer, die ihren Wohnsitz in Österreich haben und deren Jahresumsatz im laufenden Kalenderjahr 35.000 Euro nicht übersteigt.

Wird diese Grenze einmalig um 15 Prozent innerhalb von fünf Jahren überschritten, fällt ebenfalls keine Umsatzsteuer an.

Der Unternehmer oder Selbstständige ist verpflichtet, die USt im Namen des Staates auf sein Entgelt zu erheben und separat auf Rechnungen auszuweisen.

Der Regelsatz für die Umsatzsteuer liegt in Österreich bei 20 Prozent, wobei bestimmte Leistungen mit dem ermäßigten Steuersatz von 10 Prozent beziehungsweise dem Zwischensteuersatz von 13 Prozent besteuert werden.

Der ermäßigte Steuersatz gilt beispielsweise für Nahrungsmittel, Arzneimittel, Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, die Personenbeförderung, kulturelle Veranstaltungen, landwirtschaftliche Güter sowie für Hotel- und Restaurantdienstleistungen. Der Zwischensteuersatz wird auf Wein angewendet, der von Winzern aus eigener Erzeugung stammt.

Von der Umsatzsteuer befreit sind Leistungen von Ärzten, Versicherungen und Banken.

Artikelempfehlungen zu diesem Thema:

Ausstellung umsatzsteuergerechter Rechnungen

Der Ausstellung ordnungsgemäßer Rechnungen kommt im Umsatzsteuerrecht eine besondere Bedeutung zu. Aus diesem Grund werden wichtige Bestimmungen in den nachstehenden Ausführungen dargestellt.

Umsatzsteuer Identifikationsnummer

Die Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID-Nummer) benötigen Unternehmer, welche umsatzsteuerpflichtigen Lieferungen oder Leistungen erbringen bzw in Geschäftsbeziehung mit Unternehmern in anderen Staaten der Europäischen Union stehen.

Neuigkeiten des Jahres 2021

In der heutigen Welt der Informationsflut ist es von entscheidender Bedeutung, Informationen schnell und kurz aufbereitet zur Verfügung gestellt zu bekommen, um rasch eine Entscheidung darüber treffen zu können, ob die Information für einen selbst wichtig ist.

Fixkostenzuschuss Phase II

Mit der zweiten Phase des Fixkostenzuschusses wurde die Dauer der Periode für die der Zuschuss beantragt werden kann verdoppelt. Die Voraussetzungen für die Förderung wurden nach unten gedreht und parallel dazu der Umfang des Zuschusses erhöht.

Lockdown-Umsatzersatz II

Der Lockdown-Umsatzersatz II wird für den Ausfall begünstigter Umsätze im Betrachtungszeitraum gewährt. Er betrifft Unternehmen, die direkt von den verordneten Einschränkungen der COVID-Schutzmaßnahmenverordnung oder der COVID-Notmaßnahmenverordnung betroffen sind und die in einer direkt betroffenen Branche tätig sind.

Lockdown-Umsatzersatz

Einen Lockdown-Umsatzersatz hat die COFAG zu gewähren, sofern der Antragsteller von der entsprechenden Verordnung, mit der besondere Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung von COVID-19 getroffen werden, direkt betroffen ist.

Ausfallsbonus

Mit dem Ausfallsbonus soll Unternehmen eine Planbarkeit bis zu Ende der Pandemie ermöglicht werden. Der Ausfallsbonus dient der Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten von Unternehmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung von COVID-19.

Stundensatzkalkulation

Die Stundensatzkalkulation findet häufig in Klein- und Mittelbetrieben Anwendung. Dabei werden alle Gemeinkosten durch die Anzahl der direkt verrechenbaren Stunden dividiert, woraus sich die Gemeinkosten pro Stunde errechnen.

Bundesgesetz über eine COVID-19 Investitionsprämie für Unternehmen (Investitionsprämiengesetz)

Durch COVID-19 wurde die Wirtschaft weltweit in eine tiefe Krise gestürzt und es wird mit einem starken Rückgang der Investitionen gerechnet. Ein Rückgang der Investitionen ist nicht nur konjunkturell, sondern auch in Hinblick auf den Strukturwandel problematisch, da üblicherweise Investitionen auch mit einer technischen Aufwertung des Kapitalstocks verbunden sind. Mit der Investitionsprämie soll diesem Rückgang der Investitionen entgegengewirkt werden.

Steuerliche Behandlung von Kryptowährungen

Krypto-Assets wie Bitcoins sind nicht als offizielle Währung anerkannt, es handelt sich unkörperliche nicht abnutzbare Wirtschaftsgüter. Auf Grund ihrer immer größeren Bedeutung wird deren steuerliche Behandlung dargestellt.