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Was ist der Jahresabschluss in Österreich?

Der Jahresabschluss ist gleichbedeutend mit dem rechnerischen Abschluss eines Geschäftsjahres.

Er gibt detailliert Auskunft über die finanzielle Lage und den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

In Österreich müssen alle rechnungslegungspflichtigen Unternehmen innerhalb von neun Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres einen solchen Abschluss erstellen, Kapitalgesellschaften haben dafür nur fünf Monate Zeit.

Da der Jahresabschluss ein möglichst aussagekräftiges Bild des Unternehmens vermitteln soll, muss er alle Vermögensgegenstände und Rückstellungen, alle Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten, sowie Aufwendungen und Erträge enthalten.

Er gliedert sich deshalb in die Bestandteile: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, den Anhang und den Lagebericht. Die letzten beiden Punkte sind für Kleinunternehmen und Kleinstkapitalgesellschaften nicht vorgeschrieben. Alle übrigen Unternehmen müssen im Anhang zum Jahresabschluss die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung so kommentieren, dass eine authentische Beurteilung der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens möglich ist.

Der Lagebericht beschreibt die wesentlichen Risiken und Chancen, denen sich das Unternehmen gegenübersieht.

Kapitalgesellschaften, verschiedene Personengesellschaften (wie GmbH & Co. KGs), eingetragene Genossenschaften, sowie alle Kreditinstitute und Versicherungen, Finanzdienstleister und Pensionsfonds, Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und/oder einer Bilanzsumme von 65 Millionen Euro müssen den Jahresabschluss elektronisch beim Firmenbuchgericht einreichen. Die Frist beträgt neun Monate.

Große Aktiengesellschaften sind zudem verpflichtet, den Jahresabschluss im offiziellen Amtsblatt zur Wiener Zeitung zu publizieren.

Artikelempfehlungen zu diesem Thema:

Erstellung des Jahresabschlusses

Im Zuge der klientenindividuellen Kontendurchsicht ist besonders darauf zu achten, dass diese auch entsprechend dokumentiert wird. Künftig wird es immer mehr erforderlich werden, dass man seine Leistungen gegenüber Klienten oder anderen …

Anforderung von Unterlagen zur Erstellung eines Jahresabschlusses

Damit die Erstellung eines Jahresabschlusses zügig erfolgen kann ist es notwendig, dass alle dazu benötigten Unterlagen vorliegen. Für die Erstellung des Jahresabschlusses wird daher um nachfolgende Unterlagen (bereits in Kopie) gebeten. Es gelten die Allgemeinen Auftragsbedingungen der Kammer der Wirtschaftstreuhänder in der jeweils gültigen Fassung.

Grundlage für die Jahresabschlusserstellung

Anforderung Von der Buchhaltung wird immer mehr gefordert, dass sie im Hinblick auf die Jahresabschlusserstellung möglichst viele Vorarbeiten erledigt, somit werden die Anforderungen an die Buchhaltung immer größer. Unterstützung Damit die Buchhaltung immer mehr im Hinblick auf die Jahresabschlusserstellung optimiert werden kann, ist es erforderlich, dass die Buchhalter eine laufende Unterstützung in Form von Beschreibungen der Konteninhalte erhalten.

Übernahme der Jahresabschlussunterlagen

Die Erstellung eines Jahresabschlusses wird sich wesentlich einfacher durchführen lassen, wenn die Buchhaltung kanzleiintern geführt wird, als bei einer Klientenbuchhaltung. Diese Unterschiede werden aber hinkünftig geringer werden, weil die Buchhaltungsinformationen immer mehr automatisch übernommen werden.

Analyse des letzten Jahresabschlusses

Obwohl die Analyse des letzten Jahresabschlusses eine vergangenheitsbezogene Aktivität ist, hat sie doch den großen Vorteil, dass (wenn man dies nicht bisher schon getan hat) man sich mit den einzelnen Bilanzansätzen und der Entwickung der Aufwendungen und Erträge auseinandersetzt.

Literatur zum fortgeschrittenen Wandel

Die Literatur zum Thema des Wandels ist sehr umfangreich und wird unter verschiedensten Titeln veröffentlicht. Bei den angeführten Quellen handelt es sich um eine beispielhafte Aufzählung verschiedenster Bücher, Fachartikel und anderer Beiträge, welche zeigen, dass das die Thematik des Wandels bereits sehr umfassend abgebildet wird.

Stellenbeschreibungen der Mitarbeiter

Die Stellenbeschreibungen dienen dazu zu zeigen, welche Tätigkeiten von den einzelnen Mitarbeitern an ihrem Arbeitsplatz ausgeübt werden und welche Spezialisierungen es gibt. Außerdem soll im Rahmen der Personalentwicklung für jeden einzelnen Mitarbeiter ein Plan erstellt werden, der langfristig die persönliche fachliche Entwicklung betrifft und kurzfristig für das nächste Jahr geplante Vorhaben zeigt.

Basiswissen Wissensmanagement

Mit dem Seminar wird das Ziel verfolgt, dass sich die Teilnehmer die Grundkenntnisse des Wissensmanagements aneignen können. Diese sind, wegen der untrennbaren Verbindung mit der Digitalisierung, von wesentlicher Bedeutung.

Organisation der Auftragsplanung

Es stellen sich Fragen wie: Gibt es Regeln für die Gesamtplanung der Aufträge? Gibt es Planungsarbeiten der Buchhaltung, der Personalverrechnung, der Bilanzierung? Wie erfolgt die laufende Kontrolle der Gesamtplanung?

Gewinnausschüttungen iZm COVID-19-Massnahmen

Grundsätzlich sind Gewinnausschüttungen auch während der Corona Krise erlaubt. Es ist allerdings zu prüfen, ob sich die Vermögenssituation der Gesellschaft seit dem letzten Bilanzstichtag erheblich verschlechtert hat.

Bundesgesetz über eine COVID-19 Investitionsprämie für Unternehmen (Investitionsprämiengesetz)

Durch COVID-19 wurde die Wirtschaft weltweit in eine tiefe Krise gestürzt und es wird mit einem starken Rückgang der Investitionen gerechnet. Ein Rückgang der Investitionen ist nicht nur konjunkturell, sondern auch in Hinblick auf den Strukturwandel problematisch, da üblicherweise Investitionen auch mit einer technischen Aufwertung des Kapitalstocks verbunden sind. Mit der Investitionsprämie soll diesem Rückgang der Investitionen entgegengewirkt werden.