Motivbild der Seite
Motivbild der Seite

Was ist die Körperschaftsteuer in Österreich?

Das Einkommen von Körperschaften unterliegt in Höhe von 25 Prozent der Körperschaftsteuer (KöSt).

Sie ist das Pendant zur Einkommensteuer, die von natürlichen Personen an das Finanzamt zu zahlen ist.

Als Körperschaften gelten juristische Personen des privaten Rechts, zum Beispiel die Aktiengesellschaft (AG) und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts, unter anderem der Bund, die Länder und Gemeinden sowie Kammern und Sozialversicherungsträger.

Unterhalten Körperschaften des öffentlichen Rechts einen Betrieb gewerblicher Art, unterliegen sie ebenfalls der Körperschaftsteuer.

Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer ist, wie bei der Einkommensteuer, das Einkommen beziehungsweise der innerhalb des Veranlagungszeitraums erzielte Gewinn. Was als Einkommen gilt sowie die Gewinnermittlungsvorschriften sind im Einkommensteuergesetz (EStG) geregelt.

Das Körperschaftsteuergesetz (KStG) enthält zusätzliche Bestimmungen, die sich aus der Eigenschaft der Körperschaft ergeben, zum Beispiel Regelungen über die verdeckte Gewinnausschüttung und Unternehmensgruppen.

Der Körperschaftsteuersatz ist ein fixer Steuersatz in Höhe von 25 Prozent, wobei das von einer Körperschaft erzielte Einkommen auf zwei Ebenen besteuert wird:

  • Der Gewinn der Körperschaft wird mit einer Körperschaftsteuer in Höhe von 25 Prozent belastet. Dabei ist es unerheblich, ob es nachfolgend zu einer Gewinnausschüttung kommt oder nicht.
  • Erfolgt die Gewinnausschüttung an natürliche Personen, unterliegt sie zusätzlich der Einkommensteuer, und zwar in Form der Kapitalertragsteuer (KESt).

Die Kapitalertragsteuer ist seit dem 1. Januar 2016 auf 27,5 Prozent erhöht worden. Sie wird von der Körperschaft einbehalten. Das bedeutet, dass die Steuerpflicht für den Empfänger regelmäßig abgegolten ist.

Artikelempfehlungen zu diesem Thema:

Der digitale Wandel führt zu Veränderungen in der Steuerberatung

Der Berufsstand der SteuerberaterInnen steht vor großen Veränderungen, die durch den digitalen Wandel ausgelöst werden und denen wir uns stellen müssen. Die Digitalisierung der Finanzverwaltung, bei den Klienten, bei Behörden, all dem können wir uns als SteuerberaterInnen nicht entziehen und sind gefordert, den digitalen Wandel der eigenen Kanzlei möglichst gut zu vollziehen.

Das Marketing für Steuerberater

Wieso Kanzleimarketing? Wir haben sowieso genug Arbeit und müssen uns um andere, wichtigere, Dinge kümmern. Eine solche Einstellung ist gefährlich, weil disruptive Entwicklungen dafür sorgen werden, dass dieser himmlische Zustand bald sein Ende findet.

Bedeutung der Betriebswirtschaftslehre im Beruf der Steuerberaterinnen

Gute betriebswirtschaftliche Beratung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um Unternehmen in unserer heutigen schnelllebigen Zeit, im Hinblick auf ihre Fähigkeit diese Herausforderungen zu bewältigen, besser zu machen. Steuerberaterinnen und ihren Mitarbeiterinnen kommt dabei eine ganz besonders herausragende Stellung zu.

Was Steuerberater von Influencern lernen können

Führungskräfte und Influencer haben etwas gemeinsam: Sie werden nicht geboren, sondern gemacht, und zwar von ihren Followern. Erfahren Sie, wie Steuerberater diese Eigenschaften für sich und ihre Kanzleien nutzen können.

Der Weg in die moderne Steuerberatungskanzlei

Die Welt in und um Steuerberatungskanzleien verändert sich rasant. Steuerberatungskanzleien können aus dieser Veränderung Vorteile erzielen, wenn es ihnen gelingt, die Kreativität als wichtigsten Wettbewerbsvorteil zu nutzen. Neue Ideen und neues Denken eröffnen Steuerberatern beinahe ungeahnte Möglichkeiten der Kanzleientwicklung.

Steuerliche Behandlung von COVID-19-Massnahmen

Nicht alle COVID-Fördermaßnahmen sind steuerfrei. Einzelne Fördermaßnahmen sind steuerpflichtig bzw kann es auch sein, dass bei steuerfreien Förderungen die damit zusammenhängenden Betriebsausgaben nicht abgezogen werden dürfen.

Neues Lernen in Steuerberatungskanzleien

So wie wir das Lernen in Steuerberatungskanzleien gewohnt waren, wird es in Zukunft nicht mehr sein. Es genügt nicht, bisherige Formen des Lernens einfach in ein digitales Format zu verpacken und auf diese Art und Weise zu verkaufen; da würde man sich selbst belügen.

Steuerberater sollten ihre Mitarbeiter informieren und ihnen zeigen, was auf sie zukommt

Abgesehen von der Kanzleileitung, werden Steuerberatungskanzleien ganz besonders durch ihre Mitarbeiter geprägt. Man kann es auch so formulieren, "die Mitarbeiter sind die Kanzlei". Wenn man den Wandel angehen will, muss man gegenüber den Mitarbeitern professionell auftreten. Die Mitarbeiter dürfen keinesfalls alleine gelassen werden und sie müssen erkennen, wie der Weg zum Ziel gelingen kann.