Wissensmanagement: Testen Sie sich selbst

Für einen einheitlichen Wissensbegriff eignet sich die Wissenstreppe von North besonders gut. Sie zeigt sehr anschaulich, wie man von Zeichen letztendlich zu Kernkompetenz gelangt (Zeichen - Daten - Informationen - Wissen - Können - Handeln - Kompetenz - Kernkompetenz). Die Unterscheidung zwischen implizitem und explizitem Wissen ist wichtig und geht wesentlich auf Polanyi zurück. Nonaka/Takeuchi haben ein Modell entwickelt, welches aufbauend auf der Unterscheidung zwischen implizitem und explizitem Wissen vier verschiedene Formen des Wissenstransfers beinhalten: Sozialisation, Externalisierung, Internalisierung und Kombination. Eine weitere Unterscheidung von Wissen ist jene in individuelles und kollektives Wissen. Ein sehr beliebter Ansatz ist jener der Bausteine des Wissensmanagements von Probst/Raub/Romhardt: Wissensziele, Wissensidentifikation, Wissenserwerb, Wissensentwicklung, Wissens(ver)teilung, Wissensnutzung, Wissensbewahrung und Wissensbewertung.
Wissensmanagement ist auch eng verknüpft mit organisationalem Lernen, als Prozess der Veränderung der organisationalen Wissensbasis einer Organisation, der Aufbau einer unternehmensspezifischen Wissensbasis.

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Autor

Artikel verfasst von Wolfgang Steinmaurer