Robert Vojta, MA

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Robert Vojta, MA

Über mich

Seit 1981 in der Finanzverwaltung, ab 1983 in der Großbetriebsprüfung als Betriebsprüfer tätig; nebenberuflich seit ca. 30 Jahren als Vortragender an verschiedenen Erwachsenenbildungseinrichtungen wie der Bundesfinanzakademie, dem Wifi OÖ, Fachhochschule Campus Wien und der Fachhochschule Steyr tätig. Schwerpunkte in den Bereichen Bilanzierung, Steuerrecht, Unternehmensbewertung und Bilanzanalyse.

Meine Artikel (5)

Der Anhang nach dem RÄG 2014

Zur Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens- Finanz- und Ertragslage sind Kapitalgesellschaften verpflichtet einen Anhang als Bestandteil des Jahresabschlusses zu erstellen. In diesem Anhang sind die Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die darauf angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu erläutern. Die Angaben sind in der Reihenfolge der Darstellung der Positionen in Bilanz und GuV zu machen.  

Der Anlagenspiegel nach dem RÄG 2014

  Kapitalgesellschaften sind nach § 226 UGB zur Erstellung eines Anlagenspiegels verpflichtet. Das RÄG 2014 beschränkt die Darstellung des Anlagenspiegels auf den Anhang "Im Anhang ist die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens darzustellen", womit das bisherige Wahlrecht der (in der Praxis nicht gebräuchlichen) alternativen Darstellung direkt in der Bilanz entfallen ist.   

Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 Grundlagen

Das RÄG 2014 wurde vom Nationalrat im Dezember 2014 beschlossen und mit BGBL I 2015/22 am 13.1.2015 kundgemacht. Es tritt mit 20. 7. 2015 in Kraft. Die Anwendung der wesentlichen Teile hat für Geschäftsjahre zu erfolgen, die nach dem 31.12.2015 beginnen.

Unversteuerte Rücklagen nach dem RÄG 2014

  Änderungen beim Ausweis Unversteuerter Rücklagen Vor dem RÄG 2014 waren in Anspruch genommene steuerliche Investitionsbegünstigungen im unternehmensrechtlichen Jahresabschluss entweder als Bewertungsreserven (Zusammenang mit Anlagegut, wie zB. vorzeitige Abschreibung) oder als sonstige unversteuerte Rücklagen (kein Zusammenhang mit Anlagegut) auszuweisen. Dieser Ausweis war auch eine Voraussetzung für die Geltendmachung der steuerlichen Begünstigung.

Wertaufholungen im Jahresabschluss

  Unter Wertaufholung im Bilanzrecht versteht man die Aufwertung eines Vermögensgegenstandes in Folge einer Werterholung eines in früheren Jahren außerplanmäßig abgeschriebenen (STR: auf den niedrigeren Teilwert berichtigten) Vermögensgegenstandes.