Jahresabschluss

Anforderung von Unterlagen zur Erstellung eines Jahresabschlusses

Damit die Erstellung eines Jahresabschlusses zügig erfolgen kann ist es notwendig, dass alle dazu benötigten Unterlagen vorliegen. Für die Erstellung des Jahresabschlusses wird daher um nachfolgende Unterlagen (bereits in Kopie) gebeten. Es gelten die Allgemeinen Auftragsbedingungen der Kammer der Wirtschaftstreuhänder in der jeweils gültigen Fassung.

Bilanzierungscheckliste

wtwiki stellt mit der klientenindividuellen Kontendurchsicht Arbeitsunterlagen (Checklisten) zur Verfügung, welche die Qualität bei der Erstellung von Jahresabschlüssen gewährleisten. Es werden Aussagen zu mehr als 700 Geschäftsfällen (Konten) im Hinblick auf die Buchhaltung, die Jahresabschlusserstellung und auf Besonderheiten getroffen.  

Der Anhang nach dem RÄG 2014

Zur Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens- Finanz- und Ertragslage sind Kapitalgesellschaften verpflichtet einen Anhang als Bestandteil des Jahresabschlusses zu erstellen. In diesem Anhang sind die Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die darauf angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu erläutern. Die Angaben sind in der Reihenfolge der Darstellung der Positionen in Bilanz und GuV zu machen.  

Der Anlagenspiegel nach dem RÄG 2014

  Kapitalgesellschaften sind nach § 226 UGB zur Erstellung eines Anlagenspiegels verpflichtet. Das RÄG 2014 beschränkt die Darstellung des Anlagenspiegels auf den Anhang "Im Anhang ist die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens darzustellen", womit das bisherige Wahlrecht der (in der Praxis nicht gebräuchlichen) alternativen Darstellung direkt in der Bilanz entfallen ist.   

Unversteuerte Rücklagen nach dem RÄG 2014

  Änderungen beim Ausweis Unversteuerter Rücklagen Vor dem RÄG 2014 waren in Anspruch genommene steuerliche Investitionsbegünstigungen im unternehmensrechtlichen Jahresabschluss entweder als Bewertungsreserven (Zusammenang mit Anlagegut, wie zB. vorzeitige Abschreibung) oder als sonstige unversteuerte Rücklagen (kein Zusammenhang mit Anlagegut) auszuweisen. Dieser Ausweis war auch eine Voraussetzung für die Geltendmachung der steuerlichen Begünstigung.