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Was ist die Gewerbebehörde in Österreich?

Wer in Österreich ein Gewerbe ausüben möchten, benötigt eine Gewerbeberechtigung. Diese wird nach Anmeldung durch die zuständige Gewerbebehörde erteilt.

Zuständig ist jeweils die Bezirksverwaltungsbehörde des geplanten Gewerbestandortes, also - abhängig vom Ort - die Bezirkshauptmannschaft oder der Magistrat der Stadt, beziehungsweise in Wien das Magistratische Bezirksamt.

Die Gewerbebehörde trägt den Antragsteller in das Gewerbeinformationssystem Austria (GISA) ein und bestätigt die Anmeldung durch einen entsprechenden Auszug. Der Antragsteller erhält eine Gewerbelizenz. Sie gilt solange, wie zumindest ein Gewerbe betrieben wird.

Auf Basis der Gewerbeordnung unterscheidet die Gewerbebehörde zwischen zwei Arten von Gewerben: Den freien und den reglementierten.

  • Freie Gewerbe unterliegen nur den allgemeinen Voraussetzungen für die Ausübung einer Geschäftstätigkeit - gefordert sind Volljährigkeit, Staatsbürgerschaftsnachweis und Meldebestätigung, alternativ reicht ein gültiger Reisepass.
  • Für reglementierte Gewerbe benötigt die Behörde zusätzlich einen sogenannten Befähigungsnachweis. Das ist in aller Regel ein Zeugnis über die notwendigen fachlichen Kenntnisse für das angestrebte Gewerbe.

Die Anmeldung bei der Gewerbebehörde ist kostenlos und kann elektronisch, persönlich oder postalisch erfolgen.

Nach Erhalt der Unterlagen kann das Gewerbe sofort aufgenommen werden - nur bei reglementierten Gewerben muss auf die Rechtskraft des Bescheides gewartet werden.

Der Gewerbebehörde müssen alle Änderungen im Geschäftsbetrieb angezeigt werden. Darunter fallen zum Beispiel: Die Eröffnung einer weiteren Filiale, die Verlegung des ursprünglichen Standorts oder die Erweiterung der Gewerbelizenz durch Aufnahme eines zusätzlichen Gewerbes.

Artikelempfehlungen zu diesem Thema:

Gewerbeanmeldung

Der Weg zur Gewerbeberechtigung ist einfacher als viele denken. Der Antrag kann formlos oder elektronisch eingebracht werden.

Gewerbebehörde

Wenn man eine unternehmerische Tätigkeit ausüben will, und es sich um einen Beruf handelt, der nicht in anderen Gesetzen geregelt ist, benötigt man dazu in der Regel eine Gewerbeberechtigung. Dabei wird zwischen freien und reglementierten Gewerben unterschieden. Freie Gewerbe können alleine durch die Anmeldung bei der Gewerbebehörde ausgeübt werden. Für reglementierte Gewerbe bedarf es eines Befähigungsnachweises und unter Umständen einer ausdrücklichen Bewilligung einer Behörde (Rechtskraftgewerbe).

Bundesgesetz über eine COVID-19 Investitionsprämie für Unternehmen (Investitionsprämiengesetz)

Durch COVID-19 wurde die Wirtschaft weltweit in eine tiefe Krise gestürzt und es wird mit einem starken Rückgang der Investitionen gerechnet. Ein Rückgang der Investitionen ist nicht nur konjunkturell, sondern auch in Hinblick auf den Strukturwandel problematisch, da üblicherweise Investitionen auch mit einer technischen Aufwertung des Kapitalstocks verbunden sind. Mit der Investitionsprämie soll diesem Rückgang der Investitionen entgegengewirkt werden.

Wechsel des Bilanzstichtags

Gewinnermittlungszeitraum ist das Wirtschaftsjahr, das sich grundsätzlich mit dem Kalenderjahr deckt. Es gibt aber unter bestimmten Voraussetzungen auch die Möglichkeit, ein vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr zu verwenden.

Unternehmensgründung in wenigen Schritten

Die Unternehmensgründung ist ein komplexer Vorgang, der sich aber sehr gut strukturieren lässt. In diesem Artikel werden die einzelnen Schritte der Unternehmensgründung kurz erläutert und können von den Benutzern als todo-Liste genutzt werden.

Es ist mit der heutigen Informationstechnologie sehr einfach, ein Unternehmen (quasi Online) zu gründen. Dabei darf aber nicht übersehen werden, dass gewisse Überlegungen trotzdem angestellt werden müssen. Unternehmer laufen Gefahr, durch die einfache Art der Unternehmensgründung, wichtige Fragen und kritische Überlegungen nicht im erforderlichen Ausmaß anzustellen.

Verpachtung eines Betriebes (als Betriebsaufgabe)

Die Verpachtung eines Betriebes kommt vor allem dann in Frage, wenn sich der Unternehmer betreffend die Unternehmensnachfolge noch endgültige Einscheidungen vorbehalten will. Durch die vorübergehende Verpachtung wird der lebende Betrieb erhalten und vom Pächter weiter geführt.
Wenn allerdings die Umstände im Einzelfall dafür sprechen, dass es sich um eine "nicht nur vorübergehende Verpachtung" handelt, besteht die große Gefahr, dass die Verpachtung von der Finanzverwaltung als "endgültige" Aufgabe des Betriebes gewertet wird.
Im Hinblick auf ein Betriebsaufgaberisiko ist zu unterscheiden, ob das Unternehmen nur vorübergehend verpachtet wird, oder ob sich der Unternehmer endgültig aus dem Unternehmen zurückzieht. Riskant ist die Verpachtung eines Betriebes damit vor allem dann, wenn das Gesamtbild der Verhältnisse gegen die Absicht des Verpächters spricht, den Betrieb nach Auflösung des Pachtvertrages wieder fortführen zu wollen.
Wenn im Falle einer Unterbrechung (Verpachtung) des Betriebes keine Absicht zur Weiterführung nach der Verpachtung besteht, wertet die Finanzverwaltung dies als Betriebsaufgabe und will in der Folge letztmalig betriebliche Einkünfte besteuern. Dabei kommt es zur Besteuerung der im Betrieb befindlichen stillen Reserven. Bei den nachher erzielten Einkünften handelt es sich um außerbetriebliche Einkünfte.

Wer über Veränderungen im Unternehmen zu verständigen ist

Unabhängig davon, um welchen Vorgang es sich handelt, müssen Änderungen an jene Personen oder Institutionen mitgeteilt werden mit denen das Unternehmen in Geschäftsverbindung steht.

Aus diesem Grund wird nachstehend versucht zusammen zu stellen, wer von Änderungen betroffen sein kann und daher informiert werden sollte. Die nachfolgende Gliederung lehnt sich an den Begriff der Stakeholder an, welche in deutscher Sprache als Interessenten und Betroffene oder als interessierte Kreise bezeichnet werden können.

Rechtsform

Die Wahl der (möglichst) optimalen Rechtsform ist immer von den einzelnen Umständen abhängig. Wesentliche Kriterien sind jene der Haftung, der sozialversicherungs- und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen, der gewerberechtlichen Voraussetzungen, der Betriebsgröße, der Kapitalaufbringung, ob man das Unternehmen alleine führen will oder nicht, der Trennung von Betriebs- und Privatvermögen und andere mehr.