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Das kostenlose (8 wöchige) Seminar für Sie und Ihre Mitarbeiter

Der digitale Wandel ist so umfangreich und für uns alles andere als einfach, weil wir ihn bisher auch nicht üben konnten. Mit diesem Seminar werden Grundkenntnisse des Wissensmanagements vermittelt.

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Gratisseminar

Das Seminar beginnt am 06.07.2020, dauert bis 31.08.2020 (acht Kalenderwochen) und steht grundsätzlich im PREMIUM-Abonnement zur Verfügung. Um Ihnen aber zeigen zu können, wie in wtwiki das "Neue Lernen" funktioniert, können Sie das Seminar bereits im FREE-Abonnement konsumieren.

Seminarziel

Mit dem Seminar wird das Ziel verfolgt, dass sich die Teilnehmer die Grundkenntnisse des Wissensmanagements aneignen können, welches sie für das Verständnis des digitalen Wandels benötigen; die durch entsprechende Fachartikel ergänzt werden.

Die Seminarinhalte sind darauf ausgerichtet, dass auf einfache Art und Weise ein Bezug zwischen der Wissensmanagement-Theorie und deren Einsatz in Steuerberatungskanzleien vermittelt wird.

Daten, Informationen und Wissen

Auch wenn sich die Praxis und die Wissenschaft darüber einig sind, dass das verfügbare Wissen für Unternehmen von großer Bedeutung ist, so wenig Einigkeit besteht darüber, was genau unter dem Begriff Wissen subsumiert werden soll. Für ein einheitliches Verständnis ist es wichtig, sich auf einen gemeinsamen Wissensbegriff zu einigen.

Inneres und äußeres Wissen

Während inneres Wissen persönlich, kontextspezifisch und damit schwer kommunizierbar ist, lässt sich äußeres Wissen in formaler, systematischer Sprache weitergeben. Wissen zeichnet sich dadurch aus, dass wir oft mehr wissen, als wir imstande sind zu sagen. Das äußere Wissen ist nur die Spitze des Eisbergs, die aus dem Wasser ragt.

Individuelles und kollektives Wissen

Die Wissensgenerierung kann nicht nur individuell, sondern auch kollektiv (gemeinschaftlich) stattfinden, also bei einer Mehrzahl von Personen und in Abhängigkeit voneinander. Sie findet auf drei Ebenen statt, der individuellen, kollektiven und organisationalen Ebene.

Zusammenhang zwischen Wissen und Kanzleiwert

Wissensorientierte Unternehmensführung bedeutet, alle Stufen der Wissenstreppe zu gestalten, von Wissen über Können, Handeln, Kompetenz und Wettbewerbsfähigkeit. Dabei sind Aspekte der Klientenzufriedenheit und der Loyalität zu beachten.

Theorie der Wissensschaffung

Aufbauend auf der Unterscheidung inneres versus äußeres Wissen beschreiben Nonaka/Takeuchi vier Formen der Wissensgenerierung, die sich bei optimaler Prozessgestaltung zu einer Spirale der organisationalen Wissensgenerierung verknüpfen lassen. Es wird beschrieben, welche Voraussetzungen auf Kanzleiebene gegeben sein müssen, um die Wissensspirale in Gang zu setzen.

Wissensziele

Mit Wissenszielen legen Kanzleien fest, welche Kompetenzen für die Zukunft wichtig sind und bestimmen damit die Entwicklungsrichtung der Kanzlei. Sie dienen dem Koordinieren, Kontrollieren und Motivieren und sollen so formuliert werden, dass ein Ergebnis deutlich erkennbar und messbar ist.

Wissensidentifikation

Nach der Festlegung der Wissensziele müssen der erforderliche Wissensbedarf und die aktuellen Wissensbestände ermittelt und in der Folge Wissenslücken erkannt werden. Mit der Wissensidentifikation wird festgestellt, welches Wissen benötigt wird, in welchen Wissensträgern es gespeichert ist und welches Wissen eben noch nicht oder nicht in der gewünschten Form gegeben ist.

Wissenserwerb

Ein Wissenserwerb ist im wahrsten Sinne des Wortes gar nicht möglich, denn es können immer nur Daten erworben werden, die, wenn sie in einen Kontext von Relevanzen eingebunden sind, Informationen darstellen, die wiederum, wenn sie in einen Praxiszusammenhang eingebunden werden, eine neue oder veränderte Praxis erfolgt, Wissen entstehen lassen.

Wissensentwicklung

Mit der Wissensentwicklung sollen neue Wissenfelder und noch nicht vorhandene Kompetenzen aufgebaut, Prozesse verbessert und neue Ideen eingebracht werden. Der Unterschied zum Wissenserwerb liegt in der Herkunft des Wissens. Probleme bei der Wissensentwicklung entstehen dann, wenn die Wissensziele nicht genau definiert wurden oder nicht realistisch sind.

Wissens(ver)teilung

Für Mitarbeiter kann es zu einem ernsten Problem werden, ob und unter welchen Bedingungen sie bereit sind, ihr inneres Wissen so gut als möglich zu dokumentieren und damit für andere zugänglich zu machen. Wer sich mit der Einführung von Wissensmanagement in Organisationen versucht, sollte diese Befürchtungen sehr ernst nehmen und eine Kultur der Wissenteilung schaffen.

Wissensnutzung

Bei der Nutzung des Wissens wird dieses in konkrete Resultate umgesetzt. Die Nutzung des Wissens zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort ist Ziel und Zweck des Wissensmanagements, die dann auch einen entsprechenden Wert schafft. Probleme bei der Nutzung von Wissen entstehen durch eine unzureichende dokumentarische Aufbereitung der Inhalte, durch ungeeignete technische Infrastruktur oder durch mangelnde Kompetenz der Nutzer im Umgang mit Wissensmanagementsystemen.

Wissensbewahrung

Mitarbeiter, selche die Kanzlei verlassen, Outsourcing, das Auflösen von erfolgreichen Teams, ein Mangel an Kommunikation und dergleichen führen zum Verlust von Wissen für die Steuerberatungskanzlei. Die Hauptaufgaben der Wissensbewahrung sind das Auswählen, das Speichern und das Aktualisieren vorhandener Wissensbestände.

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